Carlos André Zigarren – deutsche Tabaktradition mit Fernweh-Faktor
Spannend ist dabei: „Carlos André“ ist keine historische Zigarrenlegende, sondern ein sehr persönlicher Markenname. Mehrere Händler- und Markeninfos deuten darauf hin, dass die Linie auf Initiative von Axel-Georg André entstand und nach seinem Sohn Carlos benannt wurde – als Herzensprojekt, das anfangs sogar nur für Freunde und Gäste des Hauses gedacht war.
Die Marke gliedert sich im Kern in zwei Serien, deren Namen klar mit „Abheben“ und „Ablegen“ spielen – und damit den Entdeckergeist der Linie unterstreichen:
Cast Off (Seglerbegriff für „Leinen los“) ist eine Hommage an das Segeln – nicht an die Fliegerei.
Airborne („in der Luft“) zielt dagegen eindeutig auf das Thema Aviation/Fliegerei und setzt optisch wie aromatisch auf einen markanten, modernen Auftritt.
Segeln und Fliegen als Hobbys
Beide Serien stehen für dominikanische Longfiller-Kompetenz mit einem zeitgemäßen Profil: Cast Off wird häufig als vielschichtig und cremig-komplex beschrieben, Airborne als ausgewogen und mittelkräftig mit würzigen, teils cremig-fruchtigen Akzenten. Beide Serien weisen einen recht hohen Preis of, obwohl sie in einfachen Pappkisten verpackt sind.
Die Bauchbinden könnten ebenfalls mehr Wertigkeit ausstrahlen. Gefertigt werden Carlos André Zigarren in der hauseigenen Fabrik "André Dominicana". Es handelt sich also um lupenreine dominikanische Zigarren. Alternativen finden sich bei den preiswerteren Macanudo Zigarren und kraftvollere Varianten findet der Aficionado bei Dominican Big Leaguer Zigarren. Beide stammen ebenfalls aus der Dominikanischen Republik.
In der Sächsischen Pfeifenstube empfehlen sich Carlos André Zigarren besonders für Genießer, die deutsche Tabakgeschichte mit internationalem Zigarrenhandwerk verbinden möchten – und dabei Lust auf ein Thema haben, das nach Aufbruch schmeckt: Leinen los oder Lift-off – Sie entscheiden.