Was ist der Unterschied zwischen Drehtabak und Stopftabak?
Der Unterschied liegt vor allem in Schnitt, Feuchtigkeit, Verarbeitung und Verwendungszweck.
Der wichtigste Unterschied zwischen Drehtabak und Stopftabak liegt im Schnitt und in der Verwendung. Drehtabak ist meist feiner und faseriger geschnitten. Er wird mit Blättchen per Hand oder mit einer Drehmaschine zu einer Zigarette gedreht. Dafür sollte der Tabak geschmeidig sein, sich gut verteilen lassen und beim Drehen nicht zu stark herausbröseln. Viele klassische Feinschnittmarken wie Pueblo Tabak, Pepe Tabak oder American Spirit Tabak werden besonders häufig als Drehtabak genutzt.
Stopftabak ist gröber, lockerer und voluminöser geschnitten
Stopftabak ist dagegen meist gröber, lockerer und voluminöser geschnitten. Er wird mit einer Stopfmaschine in fertige Filterhülsen gedrückt. Damit das sauber funktioniert, darf der Tabak weder zu fein noch zu feucht sein, sonst wird die Zigarette schnell zu fest oder die Maschine verstopft. Viele Stopftabake sind sogenannte Volumentabake: Sie wirken luftiger, lassen sich gut verarbeiten und sind häufig besonders ergiebig. Ein Beispiel für einen bekannten Volumentabak ist Break Tabak von der Scandinavian Tobacco Group aus Dänemark. Er ist in deutlich größeren Dosen abgepackt als der leicht gepresste Drehtabak in Pouches.
Einfach gesagt: Drehtabak ist für Blättchen, Stopftabak ist für Filterhülsen. Manche Feinschnitte lassen sich zwar für beides verwenden, optimal ist das aber nicht immer. Feiner Drehtabak kann beim Stopfen zu kompakt werden, während grober Stopftabak beim Drehen schlechter hält. In der Sächsischen Pfeifenstube Leipzig beraten wir dich gern, welcher Tabak zu deiner bevorzugten Art des Selbermachens passt – ob Drehen, Stopfen oder beides.