Rare Leaf Corojo mit kubanischer Geschichte
Im Zentrum steht Corojo-Tabak. Corojo stammt historisch aus Kuba und war über Jahrzehnte einer der wichtigsten Deckblatt-Tabake kubanischer Zigarren. Bekannt wurde er durch seine würzige, aromatische und leicht süßliche Art. Das Problem: Der ursprüngliche kubanische Corojo war sehr anfällig für Krankheiten wie Blauschimmel und Black Shank. Deshalb wurde er auf Kuba Ende der 1990er Jahre weitgehend aufgegeben. Das US-amerikanische Zigarrenmagazin "Cigar Aficionado" schreibt: "Die letzten Corojo-Samen wurden vermutlich um 1997 in der Vuelta Abajo gepflanzt."
Heißt das, Corojo existiert nicht mehr? Nicht ganz. Der ursprüngliche kubanische El Corojo wird auf Kuba praktisch nicht mehr kommerziell angebaut. Moderne Corojo- und Corojo-Abkömmlinge wie Corojo 99 oder Corojo aus Nicaragua und Honduras leben aber weiter. Bei der Aganorsa Leaf Rare Leaf Corojo kommt ein Jalapa Corojo Deckblatt aus Nicaragua zum Einsatz; dazu kommen Criollo-98-Umblätter und Einlagetabake mit Criollo 98 und Corojo 99. Es handelt sich also zu 100% um nicaraguanische Zigarren.
Bewertung der Rare Leaf Corojo durch die Sächsische Pfeifenstube
Die Bewertung der Rare Leaf Corojo Zigarren durch die Sächsische Pfeifenstube fällt sehr positiv aus. Nach der Einführung der Marke in Deutschland haben wir alle Aganorsa Leaf Zigarren getestet. Rare Leaf Corojo war mit Abstand die beste Serie was Vielschichtigkeit, Intensität und Aromatik angeht. Geschmacklich bietet die Rare Leaf Corojo Noten von Holz, Erde, Nuss, Pfeffer, Kaffee, Leder und feiner natürlicher Süße.
Im Vergleich zur La Validación Connecticut ist sie deutlich würziger und gehaltvoller, gegenüber der Supreme Leaf etwas klassischer und weniger opulent. Wer Aganorsa Leaf Rare Leaf Corojo in der Sächsischen Pfeifenstube kaufen möchte, erhält eine spannende Nicaragua-Zigarre mit kubanischer DNA – nicht als Kopie Kubas, sondern als moderne Interpretation eines legendären Tabaktyps.