Padron Zigarren

Padrón Zigarren gehören zu den großen Klassikern der Premiumzigarrenwelt. Gegründet wurde das Unternehmen 1964 von José Orlando Padrón in Miami. Der aus Kuba stammende Tabakmann begann klein, mit wenigen Mitteln und einer klaren Idee: Er wollte kräftige, ehrliche Zigarren herstellen, die an den Charakter kubanischer Tabake erinnern, aber aus der Neuen Welt kommen. Der entscheidende Schritt war die enge Verbindung zu Nicaragua, wo Padrón bis heute für besonders konstante, kräftige und aromatische Zigarren steht. Padrón Zigarren sind außerdem bekannt für ihre leicht eckige Pressung (box-pressed Zigarren) sowie den leichten Zug. Daher brennen die Puros zeimlich flott ab.

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Padrón Zigarren – Familienmarke mit Kultstatus aus Nicaragua

Typisch für Padrón sind nicaraguanische Longfiller-Blends, meist als Natural oder Maduro erhältlich. Viele Serien zeigen Aromen von Erde, Kaffee, Kakao, Nuss, Leder, Holz und Gewürzen. Padrón wirkt dabei weniger modern-inszeniert als Drew Estate, weniger breit aufgestellt als Plasencia und weniger markenlaut als AJ Fernandez Zigarren. Im Vergleich zu Oliva, My Father Zigarren oder Joya de Nicaragua steht Padrón besonders für kompromisslose Konstanz, Familienkontrolle und einen klar wiedererkennbaren Hausstil.

Serien, Blends und Preisgefüge

Die Padrón Series, oft auch Thousand Series genannt, ist der klassische Einstieg in die Marke. Sie bietet ehrliche, mittelkräftige bis kräftige Nicaragua Zigarren mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. In den USA bewegen sich diese Zigarren häufig noch im vergleichsweise moderaten Bereich, oft um oder unter 10 Dollar pro Stück. In Deutschland hat sie der Importeur in den letzten Jahren so teuer gemacht, dass sich viele Aficionados von der legendären Marke abgewandt haben. 

Deutlich exklusiver ist die Padrón 1964 Anniversary Series. Sie wurde zum 30-jährigen Firmenjubiläum eingeführt, ist meist box-pressed und nutzt länger gereifte Tabake. Die Padrón 1926 Serie erinnert an das Geburtsjahr von José O. Padrón und gilt als noch dichter, eleganter und komplexer. In den USA liegen 1964 und 1926 meist deutlich über der klassischen Serie, häufig im Bereich von etwa 15 bis über 25 Dollar pro Zigarre.

Die Family Reserve markiert das Luxussegment der Marke. Diese Zigarren sind besonders rar, intensiv und teuer. Etwas milder zeigt sich die Dámaso-Serie mit Connecticut Shade Deckblatt, die für Raucher interessant ist, die Padrón-Qualität mit cremigerem Charakter suchen.

Wer Padrón Zigarren in der Sächsischen Pfeifenstube kaufen möchte, entscheidet sich für eine der traditionsreichsten Familienmarken Nicaraguas – kraftvoll, zuverlässig und weltweit geschätzt.