Gurkha Nicaragua - kräftiger Puro mit Aganorsa-Tabaken
Für die Herstellung arbeitete Gurkha mit Aganorsa Leaf zusammen. Gerollt werden die Zigarren bei Tabacos de Valle Jalapa S.A., kurz TABSA, einer der renommiertesten Manufakturen Nicaraguas. Das Deckblatt besteht aus Corojo ’99 Clara. Darunter befinden sich gleich zwei Umblätter aus Corojo ’99 sowie eine Einlage aus Corojo ’99 und Criollo ’98. Sämtliche verwendeten Tabake stammen von Aganorsa. Diese Konzentration auf wenige, charakteristische Tabaksorten verleiht der Gurkha Nicaragua ihren geradlinigen nicaraguanischen Stil. Natürlich haben die Longfiller etwas vom Charakter der Aganorsa Leaf Zigarren.
Geschmacklich bewegt sich die Serie im mittelkräftigen bis kräftigen Bereich. Holz, Leder und Pfeffer gehören zu den prägenden Aromen, begleitet von einer dezenten natürlichen Süße und würzigen Nuancen.
Echte Puros aus Nicaragua
Besonders interessant ist der Vergleich mit der ebenfalls 2019 entstandenen Gurkha Treinta. Beide Serien werden bei TABSA gefertigt und setzen intensiv auf Aganorsa-Tabake. Die Treinta kombiniert diese jedoch mit einem Ecuador H2000 Rosado Deckblatt und wirkt dadurch etwas ausgewogener und eleganter. Die Gurkha Nicaragua bleibt dagegen konsequent beim Puro-Konzept und präsentiert den typischen Corojo- und Criollo-Charakter Nicaraguas unmittelbarer. Obwohl Gurkha Zigarren ursprünglich für eine Herstellung in der Dominikanischen Republik stehen, handelt es sich bei diesen Serien um Zigarren aus Nicaragua. Das liegt auch daran, dass die Marke keine eigene Zigarrenfabrik betreibt...
Ursprünglich erschien die Serie als Robusto, Toro, Belicoso und kräftige Magnum. Damit richtet sich die Gurkha Nicaragua besonders an Raucher, die von der Marke eine tabakbetonte, würzige und weniger verspielte Zigarre suchen.