Camacho Zigarren - kubanische Wurzeln und die Kraft Honduras’
Der spanische Familienname ist wesentlich älter und seine genaue sprachliche Herkunft nicht eindeutig geklärt; eine verbreitete Herleitung führt ihn auf das altspanische „camacho“, eine historische Bezeichnung für einen kleinen Singvogel, zurück.
Die Ära der Familie Eiroa
Den entscheidenden Schritt in Richtung Honduras machte Camacho unter der Familie Eiroa. Deren eigene Tabakgeschichte reicht ebenfalls nach Kuba zurück. Julio Eiroa begann bereits in den 1960er-Jahren in Honduras mit dem Tabakanbau und entwickelte sich zu einem der prägenden Tabakproduzenten des Landes. 1995 übernahm die Familie die Marke Camacho. Besonders Christian Eiroa machte Camacho anschließend international zu einem Synonym für kräftige Zigarren aus Honduras.
Ein Meilenstein war die um das Jahr 2000 eingeführte Camacho Corojo. Sie rückte den in Honduras kultivierten Corojo-Tabak ins Zentrum und etablierte den ausgesprochen würzigen, körperreichen Stil, für den Camacho bis heute bekannt ist.
Camacho und Davidoff
2008 kaufte die Schweizer Oettinger Davidoff Group Camacho samt Aktivitäten in Danlí, Honduras und Miami. Damit ergänzte Davidoff seine eher eleganten dominikanischen Marken um eine deutlich kräftigere Herkunft. 2017 wurde in Danlí eine neue Camacho-Manufaktur eröffnet.
Serien wie Camacho Corojo, Camacho Ecuador oder Camacho Connecticut zeigen heute unterschiedliche Seiten der Marke. Gegenüber klassischen Davidoff Zigarren oder Zino Zigarren tritt Camacho meist rustikaler, würziger und offensiver auf. Gerade diese Verbindung aus kubanischer Gründertradition, honduranischem Tabak und der Qualitätsstruktur von Oettinger Davidoff macht die Marke unverwechselbar.
Camacho Zigarren lassen sich bei der Sächsischen Pfeifenstube in verschiedenen Serien und Formaten entdecken und bequem online bestellen.