CLE Chele

Mit der CLE Chele beweist Zigarrenmacher Christian Eiroa, dass ein helles Connecticut-Deckblatt keineswegs langweilig sein muss. Die 2016 eingeführte Serie gehört zu den ersten Zigarren der Marke CLE, die nicht in Honduras, sondern in Nicaragua gefertigt wurden. Der Name „Chele“ stammt aus dem mittelamerikanischen Sprachgebrauch und bedeutet sinngemäß „hell“ oder „blond“ - eine Anspielung auf das goldbraune Deckblatt.

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    CLE Chele Toro

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Ecuador Connecticut trifft auf Nicaragua

Die CLE Chele besitzt ein helles Connecticut-Deckblatt aus Ecuador. Umblatt und Einlage bestehen vollständig aus nicaraguanischen Tabaken. Sämtliche Formate werden boxgepresst gefertigt, was ihnen ihre charakteristische kantige Form verleiht. Bei dieser Serie handelt es sich aber nicht nur um box-pressed Zigarren. Das Beste ist die Verpackung, denn die guten Stücke sind sogar nochmal in ein spezielles Papier eingewickelt.

Geschmacklich präsentiert sich die Chele cremig und ausgewogen, besitzt jedoch mehr Würze, als ihre helle Erscheinung vermuten lässt. Frisch gebackenes Brot, geröstete Nüsse und Leder treffen auf weißen Pfeffer, dezente Fruchtnoten und eine angenehme Buttrigkeit. Die Stärke bewegt sich überwiegend im milden bis mittelkräftigen Bereich.

Ausgezeichnet vom Cigar Journal - bewertet von der Pfeifenstube

Besondere Anerkennung erhielt die CLE Chele 646, die das europäische Zigarrenmagazin Cigar Journal mit Sitz in Klosterneuburg in Österreich im Jahr 2016 auf Platz 14 seiner internationalen Top-25-Liste wählte. Die Fachredaktion hob insbesondere die ausgeprägte Cremigkeit, florale Aromen, weißen Pfeffer und eine erfrischende Eukalyptusnote hervor.

Zigarrenexperte Sebastian Gollas von der Sächsischen Pfeifenstube bewertet die Serie wie folgt: "Die eckigen CLE Chele Zigarren schmecken recht konstant, obwohl insgesamt viele verschiedene Aromen im Rauchverlauf auftauchen. Wer box-pressed Zigarren liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Optisch macht die Zigarrenserie viel her. Nachteil: Der Abbrand erfolgt sehr schnell, was den Rauchgenuss deutlich verkürzt."

CLE Chele im Vergleich

Während die ebenfalls 2016 erschienene CLE Prieto mit ihrem dunklen Connecticut-Broadleaf-Deckblatt kräftigere Kaffee- und Schokoladennoten entwickelt, setzt die Chele auf Cremigkeit und eine feinere Würze. Auch die Camacho Connecticut von Eiroas ehemaliger Marke bietet einen interessanten Vergleich, kombiniert ihr helles Deckblatt jedoch mit honduranischen und dominikanischen Tabaken. "Connecticut Zigarren mal anders" könnte man die Kleinserie gut beschreiben, meinen wir von der Sächsischen Pfeifenstube.

Unsere Empfehlung aus der Sächsischen Pfeifenstube

Wir empfehlen die CLE Chele besonders Aficionados, die aromatische Connecticut Zigarren suchen, ohne auf eine gewisse Würze verzichten zu wollen. Die Robusto bietet einen ausgezeichneten Einstieg in diese eigenständige Serie.