Criollo-Deckblatt und Tabake aus drei Ländern
Die CLE Criollo trägt ein hellbraunes, honduranisches Deckblatt aus der Criollo- beziehungsweise Habano-Tabakfamilie. Auch das Umblatt stammt aus Honduras. Für die Einlage kombiniert Christian Eiroa Tabake aus Honduras, Nicaragua und Peru. "Das klingt nach einem sehr interessanten Blend", findet Sebastian Gollas von der Sächsischen Pfeifenstube.
Geschmacklich entwickelt die Zigarre eine angenehme Mischung aus Zedernholz, gerösteten Nüssen und feiner Erde. Hinzu kommen cremige Noten, dezente Süße und eine zurückhaltende Pfefferwürze. Im Rauchverlauf können sich außerdem Kaffee- und Lederaromen zeigen. "Das Schöne an dieser Serie ist der cremige Rauch, den die Criollo bildet. Die Aromen treten fein auf und die Zigarren bringen dank der drei Länder eine erstaunliche Vielschichtigkeit mit" meint der Zigarrenexperte zu dieser Serie.
CLE Criollo im Vergleich zu Corojo und Connecticut
Während die CLE Corojo mit intensiverer Tabakwürze, Leder und Erde überzeugt, wirkt die Criollo etwas weicher und cremiger. Die CLE Connecticut bietet dagegen einen milderen Charakter mit ausgeprägten Nuss- und Sahnenoten. Auch die CLE Chele ist eine interessante Alternative für Liebhaber cremiger Blends, verwendet allerdings nicaraguanische Einlagetabake.
Unsere Empfehlung aus der Sächsischen Pfeifenstube
Wir empfehlen die CLE Criollo Aficionados, die mittelkräftige Zigarren aus Honduras mit abwechslungsreicher Aromatik bevorzugen. Besonders interessant ist das ungewöhnliche Format 11/18, dessen Form auf eine persönliche Familientradition von Christian Eiroa zurückgeht. Wer die unterschiedlichen Tabakkompositionen der CLE Zigarren kennenlernen möchte, findet in der Criollo eine cremige und etwas sanfter wirkende Ergänzung zur klassischen Corojo.